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Die Erfahrungen im Bau von Zoom-Objektiven
für Film- und
Fernseh-Kameras beflügelten die Entwicklung und Konstruktion des Variogons auch
für das Kleinbild- und Mittelformat.
Die Variogone der Stehbildfotografie wurden eingesetzt in einäugigen
Spiegelreflexkameras mit Schlitz- bzw. Zentralverschluß (z.B. Rollei), denn nur dort konnte das
größen-variierte Sucherbild auf einer Mattscheibe beobachtet und
eingestellt werden.
Abb. 1 zeigt beispielhaft die Ausführung
des Tele-Variogon 4/80-240 mm mit blenden- und
verschlußsteuerndem Handgriff. Ein lichtstarkes Variogon 2,8/45-100 mm
ergänzte die Produkt-
reihe. Mit entsprechendem Anschlußsockel waren beide
Objektive auch an 8-, 16- und
35-mm-Filmkameras verwendbar.
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Abb. 1: Tele-Variogon 4 / 80 -
240 mm
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Einige technische
Details:
- Mechanischer
Schnittweitenausgleich höchster Präzision,
- Fokussierung mittels Rändelring
frontseitig,
- Rastblende für Blendenvorwahl,
- Blendenöffner zur Bildbeobachtung
ohne Veräderung der vorgewählten Blendeneinstellung zur
Bildkontrolle,
- insgesamt 19 auswechselbarer
Sockel zur Anpassung an die einäugigen Spiegelreflex-
Kameras mit Schlitzverschluß,
- die an das Objektiv angesetzte
Kamera konnte mittels eines Rasthebels wahlweise auf Hoch- und
Querformat verstellt werden.
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