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„Nach einer Reise durch Irland bleibt vor allem die Erinnerung an solche Landschaften. Sie sind von einer herzzerbrechenden Schönheit... und so leer. Deshalb können wir sie mit unseren eigenen Träumen besiedeln, dem idealen Menschen, der – unkorrumpiert – im Einklang mit Meer und Land lebt.“ John Putman, A New Day For Ireland, 1984
„Der alte Mann verriet mir, was er vom Nutzen der Furcht hielt: ‚Ein Mann, der sich nicht vor dem Meer fürchtet, wird bald ertrinken’, sagte er. ‚denn er wird an einem Tag hinausfahren, an dem er nicht fahren sollte. Aber wir haben Angst vor der See, und wir ertrinken nur dann und wann.’“ John M. Sygne, The Aran Islands, 1907
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„Irland – Reisen an eine sagenhafte Küste“ Meine Aufgabe bestand darin, an den 5400 Kilometern irischer Küste, Spuren menschlichen Lebens zu zeigen. Im Zeitraum eines Jahres unternahm ich fünf Reisen auf eine Insel die ich bis dahin nur aus der Literatur und von den Fotos anderer kannte und verbrachte insgesamt drei Monate dort. Nach einer ersten kurzen Reise im November 2003 in den Donegal wurde klar: Ich wollte die Mystik und Transzendenz irischer Küstenland-schaften vermitteln, aber auch die Geschichte und den Charakter eines einzigartigen Lebens- und Naturraumes. Dazu habe ich das Mittel der ästhetischen Überhöhung gewählt, häufig durch das Erfassen extremer Lichtstimmungen. Mir lag daran, kein Klischee zu verfestigen, vielmehr eine sinnliche Abstraktion zu erzeugen.
Der schottische Ingenieur Alexander Nimmo wird im 19. Jahrhundert von der englischen Regierung mit dem Ausbau der Häfen in Irlands Westen betraut. 1820 errichtet er die Pier von Roundstone vor der großartigen Kulisse der Connemara-Berge.
In den einsamen Felsbuchten im äußersten Westen führt das Meer sein urgewaltiges Mysterienspiel auf.
Das Seezeichen
an der Einfahrt zum Hafen wird in Anspielung an die zur Salzsäule
erstarrte biblische Mutter „Lot’s Wife“ genannt. Aufnahmetechnik Die Aufnahmen entstanden mit einer
Kamera des Typs Alpa 12 im klassischen Format der
Landschaftsfotografie 6 x 9 Zentimeter. Nach meiner langjährigen,
ausgezeichneten Erfahrung im Umgang mit den Objektiven von
Schneider-Kreuznach fiel meine Wahl auf das
Zur Person Heike Ollertz, mare-Fotografin der ersten Stunde, lebt in Berlin. Hier leitet die Meisterschülerin der Universität der Künste nach längerer Lehrtätigkeit den Fachbereich Fotografie am Lette-Verein.
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