Simon Puschmann

 

 

Serie „Filmförderung Hamburg “


Es begann als eine Imagebroschüre mit 6 Portraits, die gleichzeitig die Stadt Hamburg und die Leute, die in Hamburg leben bzw. arbeiten, vorstellen sollte. Der Art Direktor Arne Kluge hatte mir völlig freie Hand gelassen bei der Wahl des Materials und Formats und damit im Grunde auch des Looks der Bilder und Broschüre.


Da man aber im Grunde eine Farbbroschüre wollte und ich für die Portraits aber definitiv Schwarz-Weiß bevorzuge, haben wir uns geeinigt, die Portraits auf 8 x 10 " SW Polas und die Farbbilder auf
8 x 10 " Color Pola zu machen. Das große Format hat seine Vor- und Nachteile. Die Vorteile sind das langsame erarbeiten der Bilder, was gerade bei Schauspielern eine Tolle Sache ist, da diese in der Lage sind ( anders als viele Modelle ) wirklich verschiedenste Interpretationen ihrer selbst darzubieten und an diesen auch wirklich arbeiten zu können und vor allem auch zu wollen.

Da ist natürlich das Sofortbild der ideale Partner, weil man halt sofort sieht, was man auf Film hat und auch wirklich in dem Moment aufhören kann, wo man ein tolles Bild in den Händen hält.

Fotografiert habe ich fast ausschließlich mit 3 Brennweiten, nämlich
Super-Angulon 8,0/165 mm, Apo-Symmar 5,6/300 mm und
Apo-Symmar 6,8/360 mm, entweder mit Tageslicht oder unter Zuhilfenahme von einer einzigen Profoto Blitzleuchte mit Akku und einer Softbox.


 ( pdf: 1,2 MB )

Die Portraits entstanden immer auf einer von dem jeweiligen Schauspieler oder Regisseur vorgeschlagenen Location in Hamburg. Diese Location hatte immer direkt mit dem Abgebildeten zu tun vom letzten Film, im nächsten Film oder teils auch privat ( Der erste Kuß - Jürgen Vogel / Das Elternhaus - Fatih Akin ). Die Farbbilder habe ich dann immer im Umfeld dieser Location geschossen, nachdem der Schauspieler/Regisseur dann fotografiert war.

So entstand eine schöne, teilweise sehr persönliche Serie über Hamburg und Hamburger oder Wahl-Hamburger.


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     Simon Puschmann